17 Juni, 2019
17 Juni, 2019

Wie Sie Ihren Technologieauswahlprozess priorisieren können

Von Florian Montag, Co-Founder @ Hotelhero

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, das Gästeerlebnis mit neuen Technologien zu transformieren. Dabei ist eine Analyse des Ist-Zustands der Ausgangspunkt der Planung. Nicht jedes Hotel benötigt die gleichen Softwaresysteme und nicht alle Systeme haben die gleiche Priorität und Bedeutung für das jeweilige Hotel. 

Bei der Suche nach zukunftsweisenden Technologielösungen gibt es aus einer Vielzahl an angebotenen Systemen zu wählen. Diese reichen von Marketingtools bis hin zur Verbesserung des Kundenbeziehungsmanagements. Folglich erschwert die Variation im Angebot und die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes Hotels den Auswahlprozess. Daher ist es wichtig, danach zu priorisieren, welche Systeme zuerst berücksichtigt werden müssen und welche vor allem einen Nutzen für den Betrieb des Hotels haben könnten, aber vielleicht nicht entscheidend sind.

Um diesen Auswahlprozess zu erleichtern und zu priorisieren, welche Technologien zuerst in Betracht gezogen werden sollten, haben wir vorhandene Technologien in vier verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Pflicht Systeme
  • Empfohlene Systeme
  • „Nice to Have“ Systeme
  • Marketingorientierte Systeme 

Diese Klassifizierungen basieren auf ihre Bedeutung für den Betrieb des Hotels, ihre Wertschöpfung für den Betrieb und der Frage, ob ihre Umsetzung als Marketinginstrument eingesetzt werden kann.

 

Pflicht Systeme:

Dies sind die Kernsysteme, die Ihr Hotel benötigt, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten und die erwartete Servicequalität zu liefern. Ein System was für jedes Hotel unter diese Kategorie fällt, ist ein Hotelreservierungssystem. Denn ohne ein solches System kann heutzutage kein Betrieb mehr geführt werden.

 

Empfohlene Systeme:

Dies sind wertschöpfende Systeme, die Ihnen helfen, die Automatisierung von Aufgaben zu maximieren und die Überwachung Ihres Unternehmens mit direktem Return on Investment zu optimieren. Unter dieser Kategorie fallen Systeme wie zum Beispiel Revenue Management Systeme und Gästefeedback Systeme. Es ist möglich, dass Sie Ihren Betrieb auch ohne diese Systeme führen, aber Sie können von einem erheblichen Mehrwert für Ihren Betrieb ausgehen, wenn Sie sich entscheiden solche Systeme zu implementieren.

 

„Nice to Have“ Systeme:

Diese Systeme sind nicht zwingend erforderlich, können sich aber positiv auf Ihr Gästeerlebnis auswirken, die Direktbuchungen erhöhen und Ihren RevPAR (Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität) verbessern. In diese Kategorie würden zum Beispiel Chat-Funktionalitäten für Ihre Webseite zählen, damit potenzielle Kunden direkt mit Ihnen sprechen können falls sie Fragen haben. Oder wenn Sie in Ihrem Hotel viele Zusatzleistungen anbieten, könnten Upselling Systeme oder Gutschein Managementsysteme einen echten Mehrwert für Ihr Hotel generieren.  

 

Marketingorientierte Systeme:

Diese Technologien sind darauf ausgerichtet, die Marketingkapazitäten des Hotels zu verbessern. Sie zielen darauf ab, einen "Wow"-Effekt bei den Gästen des Hotels zu erzeugen oder die Sichtbarkeit des Hotels zu erhöhen und potenzielle Gäste anzusprechen. Unter dieser Systemkategorie gehört zum Beispiel eine Amazon-Alexa als Sprachassistenten für das Gästezimmer, sowie Service-Roboter (an der Rezeption oder als Funktion eines Concierges) sowie Hologramm-Techniken für Ihre Veranstaltungsräume.


Um Hilfe bei der Priorisierung Ihrer nächsten Technologieinvestition zu erhalten oder maßgeschneiderte Softwareempfehlungen zu bekommen, stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Profil bei Hotelhero erstellen.

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Über den Autoren

Florian ist Co-Founder und CEO von Hotelhero. Bei Hotelhero sind wir der Ansicht, dass Hotels Technologie zum Besseren nutzen sollten. Mit unserer Plattform möchten wir Ihnen die richtigen Hilfsmittel zu Verfügung stellen, um die ersten Schritte zur digitalen Transformation zu unternehmen.